Samstag, 17. Juni 2017

Antwort von der WASt in Berlin

Heute, etwas mehr als zwei Jahre nach meiner Anfrage bei der Deutschen Dienststelle für die Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der ehemaligen deutschen Wehrmacht (WASt) erhielt ich Antwort zu meinem Opa Ewald. 

Leider liegen ihnen keine Personalpapiere wie Wehrpass, Wehrstammbuch oder Personalakte vor, da sie vermutlich durch Kriegseinwirkung verloren gegangen sind. Aber trotzdem habe ich für mich sehr interessanten Informationen bekommen, z. B. seine Erkennungsmarke und die Truppenbezeichnung.

Zunächst war er von August 1939 bis März 1940 bei der leichten Infanterie-Kolonne des Infanterie-Regiments 44, dann beim Pionierzug mit Einsatzräumen in Polen und Frankreich, zunächst in Bartenstein. Sein Dienstgrad war zunächst Gefreiter, später Obergefreiter.
Laut den Unterlagen war mein Opa in Nordrussland, Mittelrussland, Weißruthenien und Litauen/Narew. 
Außerdem wurde er mehrfach verwundet und hatte mehrere Lazarettaufenthalte. Zuletzt war er am 22.11.1943 in einem Reservelazarett in Münden. Hier ist kein Abgang verzeichnet. Nur, dass er am 02.11.1945 von einer britischen Entlassungsstelle registriert wurde. Über die Kriegsgefangenschaft selbst liegen keine Aufzeichnungen vor.
Und von Juni 1941 bis Februar 1943 liegen keine Truppenmeldungen vor. Möglich, dass er in der Zeit also zuhause war und am 19.05.1943 wieder eingezogen wurde. 

Natürlich ist es schade, dass es keine Dokumente gibt, aber auch mit dieser Aufstellung hier konnte ich doch einige Lücken füllen und darüber bin ich sehr froh. 








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